Blue Mountains the one ’n’ only ”Josie”

Australian Shepherd Züchter aus Krefeld (NRW)

BLUE MOUNTAIN’S THE ONE ’N’ ONLY DNA-VP ”JOSIE”

josie_portrait
HDA1 frei
ED0 frei
OCD0 frei
MDR1(+/-) Trä­ger
HSF4(+/+) frei
CEA(+/+) frei
PRA(+/+) frei
NCL(+/+) frei
DM(+/+) frei
Di­lu­te(+/+) frei
Brachy­urie(+/+) frei
SDUO.B.
Au­genfrei
Ge­bisskorr. vollst. Sche­re
COI16,70%

Manch­mal könn­te man glau­ben, dass in Jo­sies Kopf ein klei­ner Au­ßer­ir­di­scher wohnt, der uns heim­lich er­forscht. Sie ist sehr in­tel­li­gent und beo­ach­tet uns im­mer – selbst wenn sie so tut als ob sie in ei­ner Ecke zur Ruhe ge­kom­men wäre.

Sie möch­te bei al­lem da­bei sein und kurz ihre Nase rein­hal­ten. Wenn wir et­was in der Hand ha­ben und Jo­sie meint, es kön­ne für sie in­ter­es­sant sein, nä­hert sich plötz­lich eine Hun­de­schnau­ze in Zeit­lu­pe und be­schnüf­felt aus re­spekt­vol­ler Ent­fer­nung den Ge­gen­stand. Jo­sie steht in per­fek­ter Ba­lan­ce auf ih­ren Hin­ter­pfo­ten – Grund ge­nug, dass wir das Ver­hal­ten ”durch­win­ken”.

Jo­sie ist sehr em­pa­thisch. Im­mer wenn ei­ner von uns Men­schen trau­rig ist, kann man si­cher sein, dass sie so­fort an­ge­lau­fen kommt und sich küm­mern möch­te. Sie schleckt ei­nem zur Auf­mun­te­rung durchs Ge­sicht oder klet­tert heim­lich zu uns auf das Sofa. Na­tür­lich ei­gent­lich et­was, was ver­bo­ten ist. Sie legt dann die Oh­ren fest an und macht sich ganz klein. Da­mit bringt sie uns in die­ser Si­tua­ti­on re­gel­mä­ßig zum La­chen.
Un­ser blue mer­le Schatz ist sehr ver­schmust und kein Schoß ist vor ihr si­cher, wenn man sich auf den Bo­den setzt. Ge­nau­so ist sie na­tür­lich ge­mein­sa­men Ku­schel­run­den auf dem Wohn­zim­mer­bo­den nie ab­ge­neigt. Auch wenn ei­ner von den Men­schen aus­nahms­wei­se im Wohn­zim­mer schläft, ku­schelt sie sich in den Arm und es wird ge­mein­sam un­ter der Bett­de­cke ge­schla­fen.
Jo­sie liebt es, sich auf un­se­re Füße zu set­zen und dann mit ih­ren lie­ben Kul­ler­au­gen zum Strei­cheln auf­zu­for­dern. Die­sem Blick kön­nen wir sel­ten wi­der­ste­hen.

Bei sol­chen Ak­tio­nen lehnt sie sich auch ger­ne mal ge­gen un­se­re Bei­ne, was dann – wenn wir es wa­gen uns zu be­we­gen – zu ei­nem um­kip­pen­den Hund führt. Da­bei dreht sie sich wie von Zau­ber­hand auf den Rü­cken, um dann doch we­nigs­tens noch am Bauch ge­strei­chelt zu wer­den. Wenn wir es schaf­fen soll­ten ih­rem wei­chen Bauch zu wi­der­ste­hen, wird nach ein paar Se­kun­den der Kopf ge­ho­ben und ein fra­gen­der Blick in un­se­re Rich­tung ge­wor­fen. Meis­tens bleibt Jo­sie dann noch ein biss­chen so lie­gen, um uns doch noch zum Strei­cheln zu über­re­den.

Abends liegt oder sitzt Jo­sie ger­ne bei uns an/vor der Couch, schlum­mert in ei­nem ih­rer Körb­chen oder zieht sich in ihre Höh­le, eine Box, zu­rück.

Jo­sie liebt es Tricks vor­zu­füh­ren und Neue zu er­ler­nen. Sie möch­te al­les rich­tig und (manch­mal lei­der) ganz be­son­ders schnell aus­füh­ren. Jo­sie hat ei­nen sehr aus­ge­präg­ten Will To Plea­se, wie sich das für ei­nen Aus­tra­li­an She­pherd ge­hört.

Au­to­fah­ren (bzw. das Mit­fah­ren) ge­hört zu ih­rer be­son­de­ren Lei­den­schaft. Zum Ein­kau­fen fah­ren ohne sie im Kof­fer­raum passt ihr über­haupt nicht. Sie schaut ei­nen dann mit ih­ren Kul­ler­au­gen von un­ten her an und schiebt ih­ren Al­ler­wer­tes­ten im­mer wei­ter Rich­tung Haus­tür, an­de­rer­seits kann sie aber auch pro­blem­los zu Hau­se blei­ben, wäh­rend ihre Herr­chen nach Lon­don zum Ein­kau­fen flie­gen…

Im Gar­ten to­ben oder Spa­zier­gän­ge im Frei­lauf ge­hö­ren zu Jo­sies be­son­de­ren Hob­bys. Sie liebt Schnee wie ein klei­nes Kind und fängt ge­wor­fe­ne Schnee­ku­geln und her­ab­rie­seln­de Schnee­flo­cken ge­schickt. Oder sie hüpft wie ein Hase durch fri­schen Neu­schnee, um im­mer den Über­blick zu be­hal­ten.

Be­son­ders ger­ne ap­por­tiert Jo­sie ihr heiß und in­nig ge­lieb­tes Spiel­zeug. Sie ist für je­den Spaß und je­des Spiel zu ha­ben. Zu­hau­se liegt sie ger­ne vor der Gar­ten­tür und be­ob­ach­tet die Eich­hörn­chen, wie sie von ei­ner Tan­ne zur nächs­ten sprin­gen. Auch ob­ser­viert sie Vö­gel, Fa­sa­ne und al­les, was sich sonst noch so im Gar­ten be­wegt. Da­bei rennt sie manch­mal wie auf­ge­schreckt von ei­nem Fens­ter zum an­de­ren, um das Ob­jekt ih­res In­ter­es­ses wei­ter­hin im Blick zu be­hal­ten.

Jo­sie ist an­de­ren 4‑Beinern, egal ob Hund oder Kat­ze, ge­gen­über sehr auf­ge­schlos­sen und spielt ger­ne mit ih­nen. Jo­sie sorgt in Grup­pen al­lei­ne durch ihre aus­glei­chen­de Art für Ruhe und Har­mo­nie. Wenn es sein muss kann sie sich auch mal durch­set­zen, nie wird sie da­bei aber böse oder (nach mensch­li­chen Be­grif­fen) un­fair. Un­ser Hun­de­ru­del wird von Jo­sie auf sehr ru­hi­ge Art ge­führt, auch die Pen­si­ons­gäs­te ord­nen sich meis­tens schnell un­ter bzw. ori­en­tie­ren sich dar­an, was Jo­sie tut.

Un­se­re Haus­kat­ze Mi­ckey wird von Jo­sie je­den mor­gen freu­dig be­grüßt und auch an­de­re Kat­zen, die wir un­ter­wegs tref­fen, wer­den freu­dig be­grüßt oder so­gar un­ter par­ken­den Au­tos ge­fun­den: Da­bei bückt sie sich mit er­ho­be­nem Hin­ter­teil und schwanz­we­delnd un­ter das Auto. Eine sehr lus­ti­ge Sze­ne, wenn man sie da­bei be­ob­ach­ten kann. Ha­sen und Ka­nin­chen in­ter­es­sie­ren Jo­sie auch sehr, ge­ra­de der Ka­nin­chen­stall un­se­rer Nach­barn hat es ihr an­ge­tan. Sie kann sich stun­den­lang da­mit be­schäf­ti­gen, im­mer wie­der um den Stall her­um­zu­schlei­chen und die Ka­nin­chen zu be­ob­ach­ten; da­bei ver­gisst Sie manch­mal so­gar eine ih­rer Pfo­ten auf­zu­set­zen und ver­sucht ir­gend­wie das Gleich­ge­wicht zu hal­ten. Jo­sie ist an­de­ren Tie­ren ge­gen­über fried­lich und zeigt kein aus­ge­präg­tes Jagd­ver­hal­ten. Wir ver­mu­ten, dass Jo­sie wahr­schein­lich ver­hun­gern wür­de, wenn es tat­säch­lich mal auf ihre Jagd­fä­hig­kei­ten an­kom­men soll­te.

Jo­sie bellt sehr we­nig und wenn dann nur kurz aus freu­di­ger Er­re­gung. Nie aus Frust. Sie ist ein sehr aus­ge­gli­che­ner Hund, der auch ohne viel Be­schäf­ti­gung ru­hig ir­gend­wo her­um­lie­gen kann. Es sei denn na­tür­lich Be­such kün­digt sich an. Be­such muss im­mer stür­misch be­grüßt und be­schnüf­felt wer­den. Ge­le­gent­lich geht dann ihr Tem­pe­ra­ment mit ihr durch. Kin­der scheint Jo­sie be­son­ders in­ter­es­sant zu fin­den. Sie macht sich of­fen­bar (be­rech­tig­te) Hoff­nung, dass Kin­der viel mit ihr spie­len.

Sie hat be­schlos­sen Trep­pen nicht son­der­lich ger­ne zu mö­gen, ganz be­son­ders kei­ne of­fe­nen Trep­pen, durch die man nach un­ten se­hen kann. Wir ar­bei­ten flei­ßig dar­an, dass Jo­sie auch die­se Hin­der­nis­se freu­dig über­quert. Jo­sie lässt sich be­reit­wil­lig und ger­ne käm­men, bürs­ten und du­schen, wo­bei sie wahr­schein­lich auf das da­nach ver­ab­reich­te Le­cker­chen spe­ku­liert.

Jo­sie zeigt sehr viel Ge­sichts­mi­mik, die wir im­mer wie­der amü­siert be­ob­ach­ten. Manch­mal scheint sie uns so­gar mit ih­rer ganz ei­ge­nen Spra­che zu ant­wor­ten, wenn wir mit ihr re­den. Ganz sel­ten scheint sie ein biss­chen zi­ckig zu sein. Dann lässt sie sich me­ckernd ir­gend­wo auf den Bo­den fal­len und be­han­delt uns für min­des­tens 10 Se­kun­den wie Luft. Dann aber – oder so­bald wir uns et­was nä­hern – geht der Schwanz wie­der ins freu­di­ge We­deln über. Ei­gent­lich ist es so­gar mehr als nur We­deln, sie trägt den Spitz­na­men ”Tep­pich­klop­fer” nicht ohne Grund.

Als Mai­sy zu uns kam, hat Jo­sie ihr be­reit­wil­lig ihr Fut­ter über­las­sen und auch sonst so ei­ni­ge Schand­ta­ten durch­ge­hen las­sen, bei de­nen an­de­re Hun­de si­cher­lich schon ei­nen Schluss­strich ge­zo­gen hät­ten. Wir glau­ben ja so­wie­so Jo­sie hat­te be­reits so eine Ah­nung, dass bald Nach­wuchs an­ste­hen wür­de. Denn je­des Mal wenn wir von der Züch­te­rin nach Hau­se ka­men, wur­den wir von oben bis un­ten be­schnüf­felt. Jo­sie rann­te dann im­mer wie­der in den Flur und hat sich of­fen­bar ge­fragt, wo denn der an­de­re Hund ge­blie­ben ist. Mai­sy und Jo­sie sind schnell bes­te Freun­de ge­wor­den und lie­gen so­gar ge­mein­sam zu­sam­men ge­ku­schelt im Körb­chen. In je­dem Fall sit­zen sie na­tür­lich im­mer ge­mein­sam vor uns, wenn ir­gend­et­was Ess­ba­res in Aus­sicht ge­stellt wird. Selbst­ver­ständ­lich to­ben und spie­len die Bei­den täg­lich mit­ein­an­der.

Jo­sie ist für uns mehr als nur ein Fa­mi­li­en­mit­glied. Sie ist so et­was wie eine Art Freund, der be­din­gungs­los für uns da ist und nicht von un­se­rer Sei­te weicht. Wir ha­ben in Jo­sie ei­nen ganz be­son­de­ren Be­glei­ter ge­fun­den und wir sind froh, dass wir uns da­mals für sie ent­schie­den ha­ben und Jo­sie ein so tol­ler Hund ge­wor­den ist.

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