Moon Shine Blue Game Over ”Fleur”

...übrigens, wir haben Welpen...

Moon Shine Blue Game Over DNA-VP ”Fleur”

Fleur-portraitBild.jpg

Untersuchungen

HD A2 frei
ED frei
MDR1 (+/+) frei
HSF4 (+/+) frei
CEA (+/-) Trä­ger
PRA (+/+) frei
DM (+/+) frei
Au­gen frei
Ge­biss korr. vollst. Schere
Fell­far­be blue mer­le
red fac­to­red
Au­gen braun
blau/braun
Kör­mass 50cm
Ge­wicht 20kg

Fleur ha­ben wir mit etwa ei­nem Jahr aus Ita­li­en aus dem Kennel Moon Shi­ne Blue zu uns ge­holt. Fleur hat uns ei­ni­ge Ner­ven ge­kos­tet, weil sie kei­ne Um­welt­rei­ze kann­te und das Le­ben im Haus und das Ar­bei­ten mit dem Men­schen nicht ge­wohnt war. Jede Be­we­gung un­se­rer­seits oder das in die Hand neh­men von Ge­gen­stän­den, lös­te bei Fleur Angst und manch­mal Pa­nik aus. Auch jede Art von Ge­räu­schen, selbst wenn es nur das Knis­tern ei­ner Chips­tü­te war, ver­ur­sach­te ihr Stress. Oft sass sie also stark he­chelnd in ei­ner Ecke ge­kau­ert oder flüch­te­te von ei­ner Zim­mer­ecke in die andere.

Be­gon­nen ha­ben wir da­mit, Fleur aus der Hand zu füt­tern, um Ver­trau­en auf­zu­bau­en. Aber auch schon das üb­li­che Lo­ben, führ­te an­fangs zum Ab­bruch ih­rer­seits, so dass wir ganz be­hut­sam mit ihr um­ge­hen muss­ten und sie in ganz klei­nen Schrit­ten an un­ser Le­ben ge­wöh­nen muss­ten. Im­mer wie­der flog Fleisch­wurst in ihre Rich­tung, wenn wir uns be­weg­ten und es dau­er­te nicht lan­ge und sie be­ruhg­te sich und war­te­te auf die nächs­te Köst­lich­keit, die wohl von uns ge­flo­gen kom­men könnte. 

Auch drau­ßen im Gar­ten hat­te sie an­fangs Pro­ble­me sich ins Ru­del ein­zu­fü­gen. Ihr stän­di­ges im Kreis ren­nen fiel be­son­ders auf, wie ein ri­tua­li­sier­tes Ver­hal­ten von Tie­ren im Zoo. Auch dar­an ha­ben wir ger­ar­bei­tet und mitt­ler­wei­le ver­hält sie sich ganz nor­mal. Na­tür­lich muss­te auch das Bürs­ten, Du­schen und das Spa­zie­ren­ge­hen an der Lei­ne be­hut­sam ge­übt und trai­niert wer­den. Ich er­in­ne­re mich noch an Zei­ten, in de­nen Mrs. Pa­nik­mo­dus dop­pelt ge­si­chert am Ge­schirr und am Hals­band von ei­ner Sei­te zur an­de­ren flüch­te­te, so­bald ein Auto vor­bei fuhr oder sie sich sonst vor ir­gend­ei­nem Ge­räusch er­schreckt hat. Zu die­sem Zeit­punkt wa­ren wir uns nicht si­cher, ob wir mit ihr je­mals züch­ten kön­nen wür­den und ob aus ihr ein nor­ma­ler Hund wer­den würde…

Für sie muss­te ich mir erst­mal Li­te­ra­tur an­schaf­fen, wie man mit sol­chen Hun­den um­geht und wie man sie am bes­ten trainiert.

Mit in­ten­si­vem Trai­ning, viel Mühe und auch der Hil­fe un­se­res Ru­dels (mit Hun­den weiß und wuss­te Fleur näm­lich her­vor­ra­gend um­zu­ge­hen) ge­wan­nen wir ihr Ver­trau­en und mitt­ler­wei­le ist sie zu ei­ner fröh­li­chen und sehr ver­fres­se­nen Hün­din her­an­ge­wach­sen. Fleur oder Fleu­ri, wie wir sie ger­ne ru­fen, ist ein rich­ti­ger Kinds- und Quatsch­kopf und hat in der Yel­low­stone Fa­mi­ly ei­ni­ge Fans, wenn sie wie ein Kang­a­roo durch den Gar­ten hüpft, was wirk­lich lus­tig an­zu­se­hen ist. Wie mit ei­ner Sprung­fe­der aus­ge­stat­tet, stößt sie sich mit den Hin­ter­bei­nen ab und schafft dann lo­cker 2–3m durch die Luft zu flie­gen. Die­se Sprün­ge wie­der­holt sie dann ei­ni­ge Male, so dass sie doch stark an ein Kang­a­roo er­in­nert. In sol­chen Mo­men­ten ist es schön ihre Le­bens­freu­de zu se­hen und zu wis­sen, dass man ir­gend­was rich­tig ge­macht hat, wenn der Hund sich so un­be­schwert freu­en kann.

Fleu­ri­bert, ein wei­te­rer ih­rer Spitz­na­men, ist ku­li­na­risch hoch in­ter­es­siert. So­bald wir mit ein paar Sü­ßig­kei­ten auf dem Sofa sit­zen, kann man si­cher sein, dass sie mit gro­ßen Kul­ler­au­gen und weg ge­klapp­ten Oh­ren vor ei­nem steht und mit fra­gen­dem Blick sich ein Stück­chen Keks oder ein Gum­mi­bär­chen er­schlei­chen will, was sie auch meis­tens be­kommt. Wer kann so ei­nem sü­ßen Blick schon wi­der­ste­hen und wenn das Füt­tern von Le­cke­r­ein hilft, dass sie Ver­trau­en in Men­schen hat, dann soll es so sein 😀

Fleur kann manch­mal ganz schön un­ge­dul­dig sein, vor­al­lem, wenn es mor­gens ums Auf­ste­hen und Früh­stü­cken geht, da kann dann schon ein ganz schö­ner Wolf in der Box sit­zen und Töne von sich ge­ben, die ich sonst noch von kei­nem an­de­ren Hund ge­hört habe.

Wir ha­ben Fleur rich­tig ins Herz ge­schlos­sen, es war mit ihr ein an­stren­gen­der und stei­ni­ger Weg, aber schluss­end­lich hat auch sie ge­merkt, bei den Yel­low­stones ist die Welt in Ordnung 😉

Pedigree

Pedigree Fleur

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