ASCA Foreign Registration/Fremdregistrierung

Australian Shepherd Züchter aus Krefeld (NRW)

ASCA Foreign Registration/Fremdregistrierung

Ne­ben der nor­ma­len Re­gis­trie­rung über die In­di­vi­du­al Dog Re­gis­tra­ti­on Ap­p­li­ca­ti­on beim ASCA kannst du auch un­ter be­stimm­ten Vor­aus­set­zun­gen Hun­de mit FCI oder VDH Pa­pie­ren beim ASCA registrieren.

Wie du die­se Re­gis­trie­rung durch­führst, wer­de ich dir in die­sem Ar­ti­kel erklären.

Nachfragen beim ASCA

Be­vor du den Hund kaufst, ge­nau­er ge­sagt be­vor du die An­trä­ge aus­füllst, schickst du zu­nächst eine E‑Mail an Ray Fryar (manager@asca.org) und hängst den Stamm­baum des Hun­des an und fragst, ob die­ser Hund beim ASCA re­gis­triert wer­den kann.

Es kön­nen näm­lich nur Hun­de re­gis­triert wer­den, des­sen Hei­mat­ver­band beim ASCA an­er­kannt ist und die Vor­fah­ren die­ses Hun­des müs­sen ASCA re­gis­triert sein oder ge­we­sen sein. Des­halb im­mer den Stamm­baum (min­des­tens drei Ge­nera­tio­nen) mit den Re­gis­trie­rungs­num­mern der Vor­fah­ren mitsenden.

Falls du dem Eng­li­schen nicht mäch­tig bist, dann habe ich für dich in der Box ”E‑Mail an Ray Fry­er” ei­nen Bei­spiel­text auf Eng­lisch ver­fasst, den du Ray so sen­den kannst.

Denk dran den Stamm­baum mit an­zu­hän­gen. Wenn der Hund re­gis­triert wer­den kann, be­kommst du ver­mut­lich fol­gen­de Ant­wort von Ray:

”This dog full­fills the ASCA For­eign Re­gis­tra­ti­on rights 100%!”

Hey Ray,
is it pos­si­ble to re­gis­ter this dog with the for­eign re­gis­tra­ti­on form to get ASCA pa­pers for it?
Thank you for your fast re­ply and have a nice day!

Re­gards
DEIN NAME HIER

Formularübersicht

Ne­ben­ste­hend siehst du das blan­ke For­mu­lar. Die­ses For­mu­lar und die deut­sche An­lei­tung vom ASCA fin­dest du üb­ri­gens beim ASCA.

»>Hier geht’s zum For­eign Re­gis­tra­ti­on Formular«<

Das For­mu­lar ist lei­der nicht ins Deut­sche über­setzt, da­her möch­te ich dir kurz er­klä­ren, wel­che Be­rei­che du wie aus­fül­len musst.

Im obe­ren Be­reich trägst du den ak­tu­el­len Zucht­na­men des ”al­ten Ver­ei­nes” ein und dar­un­ter die Da­ten zum Hund.

Mit­tig ist es ganz wich­tig, dass der Züch­ter des Hun­des mit sei­ner Un­ter­schrift be­stä­tigt, dass der Hund von ihm ge­züch­tet wur­de und sei­ne Er­laub­nis gibt, dass sein Kennel­na­me für die Re­gis­trie­rung beim ASCA ge­nutzt wer­den kann.

Im un­te­ren Be­reich trägst du dann noch dei­ne Da­ten ein. Wie und wo ge­nau über­set­ze ich dir im zwei­ten Bild.

Denk bit­te dar­an, im­mer wenn du Zah­len schreibst, musst du die ame­ri­ka­ni­sche Schreib­wei­se ver­wen­den, d.h. die eins wird nur als Strich ge­schrie­ben und die 7 ohne mit­ti­gen Quer­strich! Schreibst du die Zah­len falsch, wirst du ein Feh­ler­schrei­ben vom ASCA zu­rück­be­kom­men und der An­trag ver­zö­gert sich unnötig.

DNA Untersuchung

Als Nächs­tes be­nö­tigt der ASCA noch eine DNA Un­ter­su­chung dei­nes Hun­des, um si­cher zu sein, dass die­ser Hund auch wirk­lich die El­tern aus dem Pe­digree hat. Hier­für be­nö­tigst du ei­nen tä­to­wier­ten oder mit ei­nem Mi­kro­chip ge­kenn­zeich­ne­ten Hund. Die DNA Un­ter­su­chung muss von ei­nem ASCA an­er­kann­ten La­bor durch­ge­führt wer­den, also ent­we­der lässt du über das deut­sche La­bor Cer­ta­gen oder das ame­ri­ka­ni­sche La­bor Ther­i­on untersuchen.

»>An­trag für das DNA Kit fin­dest du hier«<

Die DNA Un­ter­su­chung schickst du ge­trennt in das La­bor dei­ner Wahl ein, zu­vor scannst oder fo­to­gra­fierst du den An­trag noch und fügst ihn dem For­mu­lar von oben bei oder du war­test bis du das Er­geb­nis des La­bors er­hal­ten hast und fügst dann eine Ko­pie da­von dem For­eign Re­gis­tra­ti­on An­trag bei. Schnel­ler geht es aber, wenn du eine Ko­pie des DNA An­trags mit an Ray sendest.

Fotos

Dei­nem An­trag musst du nun noch drei Fo­tos bei­fü­gen, und zwar je­weils ein Ganz­kör­per­fo­to von je­der Sei­te und ein Front­fo­to in Far­be! Ich zei­ge dir hier Bei­spiel­fo­tos un­se­rer Hün­din Lulu.

Bei­spiel Sei­ten- & Front­fo­tos von Lulu

Fertigstellung

Also fol­gen­de Un­ter­la­gen füllst du nun zu­sam­men in ei­nen Um­schlag und schickst ihn an fol­gen­de Adres­se (denk an die ame­ri­ka­ni­sche Zah­len­schreib­wei­se!) und ganz wich­tig, schreib dich als Ab­sen­der dar­auf und dein Land (Deutsch­land = Ger­ma­ny), da­mit die Un­ter­la­gen zu­rück­kom­men, falls ir­gend­was mit dem Ver­sand schief­ge­lau­fen ist:

Send to:
ASCA
6091 E. Sta­te Hwy 21
Bryan, Te­xas 77808
USA

  • die Be­stä­ti­gungs­mail von Ray hef­te ich ganz vor­ne dar­auf, da­mit er be­reits weiß, dass die­ser Hund re­gis­triert wer­den kann
  • zu­sätz­lich kle­be ich ein Post-it mit mei­nen Kre­dit­kar­ten In­fos dar­auf (denk an die USA Schreib­wei­se der Zahlen…!)
  • der aus­ge­füll­te An­trag von oben mit Un­ter­schrift des Züchters
  • eine Ko­pie des ori­gi­na­len Stamm­baums des Heimatvereins
  • die drei Farbfotos
  • die Ko­pien des DNA Antrages

Kosten

Fol­gen­de Ge­büh­ren musst du für die For­eign Re­gis­tra­ti­on bezahlen:

Voll­mit­glie­der: 100 $
(das sind die, die 50 $ im Jahr für die Mit­glied­schaft bezahlen)

Ser­vice­mit­glie­der: 200 $
(das sind die, die 10 $ im Jahr für die Mit­glied­schaft bezahlen)

In Geduld üben…

Nun heißt es Ge­duld ha­ben! Die­se An­trä­ge kön­nen meh­re­re Mo­na­te Be­ar­bei­tungs­zeit ha­ben. Bei mir ha­ben die An­trä­ge im­mer ca. 4 Mo­na­te ge­dau­ert, bis end­lich das ASCA Pa­pier aus den USA ankam.

Üb­ri­gens steht bei der Re­gis­trie­rungs­num­mer kein E, son­dern ein F, weil die­ser Hund eben durch die For­eign Re­gis­tra­ti­on beim ASCA re­gis­triert wurde.

Wich­tig ist, dass du alle Un­ter­la­gen kor­rekt aus­ge­füllt und mit ge­sandt hast, sonst ver­zö­gert sich na­tür­lich der Antrag.

Leserfragen

Lie­be Frau Walter,
ich bin hier auf Ihre tol­le und sehr in­for­ma­ti­ve Home­page gestoßen.
Ich habe da mal eine Fra­ge und hof­fe sehr Sie kön­nen mir helfen.
Und zwar sind zwei Aus­sie Hün­din­nen in mei­nem Be­sitz, de­ren El­tern beim FCI re­gis­triert sind.
Ich habe mich nach Ame­ri­ka an Ray ge­wandt und ihm auch den Stamm­baum der El­tern ge­mailt, da ich die Bei­den ger­ne bei ASCA re­gis­trie­ren las­sen möchte.
Er hat mir ge­ant­wor­tet und mir mit­ge­teilt, das der Stamm­baum zu 100 % die Ab­stam­mungs­be­din­gun­gen für die Re­gis­tra­ti­on er­fül­len. Nun habe ich mich mit Cer­ta­gen La­bor in Ver­bin­dung ge­setzt we­gen dem DNA Test. Und die ha­ben mir aber nun ge­sagt, dass die aber eine E Num­mer, also ASCA Num­mer brau­chen. Die habe ich ja aber nicht. Nun ist mei­ne Fra­ge wie das nun mit dem Gen­test und ASCA funktioniert.Die Dame am Te­le­fon von Cer­ta­gen konn­te mir über den Ab­lauf auch kei­ne Aus­kunft geben.
Ich hof­fe sehr,dass Sie mir wei­ter­hel­fen kön­nen und dan­ke Ih­nen sehr für Ihre Bemühungen.
Vie­le lie­be Grüße

Den DNA Nach­weis soll­test du im Fall ei­ner For­eign Re­gis­tra­ti­on di­rekt über das ame­ri­ka­ni­sche La­bor Ther­i­on ma­chen las­sen, dort kannst du bei der ASCA Num­mer ”pen­ding” ein­tra­gen (heißt so viel wie in Be­ar­bei­tung). Ray hat ei­nen gu­ten Draht zu Ther­i­on. Das DNA Kit kannst du über ein For­mu­lar beim ASCA be­stel­len, frag Sa­rah ein­fach da­nach bzw. ich hab den Link oben im Text un­ter ”DNA Un­ter­su­chung” verlinkt.


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