Yellowstones on Tour Österreich 2014

...übrigens, wir haben Welpen...

Welpen-TV: Live!

Yellowstone On Tour Österreich August 2014

Yellowstones on Tour – Österreich August 2014

Auf dem Weg zu Maisy’s Lover Audi haben wir sozusagen einen „Zwangsurlaub” in Österreich verbracht. Obwohl Zwangsurlaub so negativ klingt, hat uns die Bergregion sehr gut gefallen.

Aber zunächst von vorn: Los gedüst und Kilometer gefressen (genau genommen 859km) haben wir in Deutschland — schliesslich haben wir in der fruchtbaren Phase unserer Hündinnen nicht ewig Zeit und müssen möglichst schnell beim Rüden sein.

Trotzdem haben wir es uns nicht nehmen lassen und haben uns südlich der Donau die Hopfenfelder angeschaut. Schon sehr beeindruckend diese vielen Holzbalken im Boden und der an Stahlseilen hochwachsende Hopfen. Wir haben uns gefragt wie die Bauern den Hopfen wohl ernten ohne die Stahlseile zu kappen — und wenn sie diesen so ernten, wer dann die vielen Stahlseile wieder an den Holzbalken befestigt. Auf jedenfall verbreiteten die Felder einen angenehmen süsslichen Geruch.

Kurz vor der Österreichischen Grenze, weil wir wussten, dass es in Österreich nicht so ganz einfach mit Stellplätzen ist, haben wir noch eine Nacht geschlafen. Diese Nacht war leider sehr laut und nicht besonders angenehm, aber was sollte man auch von einem grossen voll besetzen Parkplatz erwarten. Endlich in Österreich — genau genommen in Tauplitz angekommen, durften unsere Mädels erst einmal ausgiebig spielen und ihr geliebtes Spielzeug apportieren. Vor einer beeindruckenden Bergkullisse und auf einem riesigen Feld macht das ja auch so richtig Spass. Die Mädels konnten endlich mal ungestört flitzen, auch wenn das Feld irgendwie etwas modrig roch…aber nun ja Hauptsache die Yellowstones hatten Spass Man schaue bitte auch über die unvorteilhafte Kleidung von Jennifer hinweg, sie wurde sozusagen von einem Paparazzi abgelichtet

Abends genossen wir dann noch einen wunderschönen Sonnenuntergang am Hang des Berges.

Der nächste Tag sollte anstrengend werden…wir fuhren mit unserem 7m langen Wohnmobil auf die Tauplitzer Alm hoch und schon der Weg dort hinauf sollte spektakulär werden: Vor einem Tunnel und auch im Tunnel standen plötzlich einfach Kühe mitten auf der Strasse. Etwas verwirrt und unsicher wie wir mit diesen monströsen Rindviechern umgehen sollten, hielten wir erst einmal an und beobachteten die Tiere aus unserem sicheren Wohnmobil…so ein bisschen mulmig war uns ja doch schon zu Mute…(und irgendwie fühlten wir uns wie auf Safari in einem Jeep) die Steaks waren irgendwie grösser als gedacht…Für uns „Stadtkinder” sind Kühe & Rinder doch irgendwie eine Seltenheit und wir kennen sie nur fertig abgepackt im Supermarkt :-/

Schliesslich kamen wir auf die Idee (neben der Idee die Hütefähigkeit unserer Hunde zu testen) unsere Hupe zu benutzen und so die Rinder zum weitergehen zu bewegen…naja so mehr oder weniger funktionierte das auch…eine Kuh schlich vor uns durch den Tunnel und lies sich von unserem Wohnmobil treiben. Zugegeben wir hatten schon ein bisschen Angst, dass die Kuh vielleicht nach hinten austritt und unser schönes neues Wohnmobil beschädigt…irgendwie haben wir da wohl zu viel Stierkampf im Kopf gehabt.

Endlich auf der Alm angekommen, staunten wir erstmal nicht schlecht über die Aussicht und die frische Luft, die wir nun geniessen durften…Wir zwei „Sportskanonen” versuchten nun also weiter den Berg hinauf zu wandern…- auf jedenfall mit Wanderschuhen ausgerüstet — aber schon nach wenigen Metern erreichte uns das nächste Seltsame: Ein Schild, dass die Besucher davor warnte den Kühen mit Kälbern nicht zu nahe zu kommen, da diese ihre Kälber sonst verteidigen würden…

Erneut mit einem mulmigen Gefühl begonnen wir nun die Alm zu besteigen und stellten sogar fest, dass Urlauber sich dort oben kleine Häuser als Ferienunterkunft mieten konnten. Auf einmal entdeckten wir neben vielen interessanten Bäumen & Gräsern eine Herde Kühe. Zunächst beobachteten wir die Herde aus der Ferne…die Unsicherheit gegenüber diesen grossen unbekannten Tieren war grösser als erwartet.

Bald sahen wir aber einige Wanderer, die einfach durch die Kuhherde wanderten und die Tiere sogar streichelten. Also fassten wir unseren ganzen Mut zusammen und hofften, dass die Tiere auch uns gegenüber so freundlich waren und ich muss sagen, dass waren sie. Wir haben uns zwar nicht getraut die Tiere zu streicheln oder zu füttern, aber wir haben uns zumindest in ihrer unmittelbaren Nähe aufgehalten und die Tiere beim Grasen beobachtet.

Wie bei den Aussies gab es sogar eine Dilute Kuh (wir haben die Fellfarbe einfach mal so genannt, weil die Kuh auch eher grau war als bunt). Eine sehr schöne idyllische Gegend verzaubert mit den Klängen der Kuhglocken, die überall um uns herum bimmelten.

Leider konnten wir nur zwei Tage in Österreich bleiben, obwohl wir feststellen mussten, dass Touristen ganz schön zur Kasse gebeten werden, traten wir wieder unseren Rückweg an.

Wir legten im Odenwald auf unserem Lieblingsstellplatz noch einen Zwischenstopp ein und genossen den Sonnenuntergang. Wir konnten sogar ein Reh mit ihren 2 Kitzen beobachten. Die Hunde lagen friedlich neben unserem Wohnmobil und genossen die Ruhe.

Dein Wissensdurst noch nicht gestillt?

Danke für dein Interesse! In unseren Fachbüchern haben wir noch viel mehr für dich - damit du nicht verdurstest :)

Der Australian Shepherd
Australian Shepherd Grooming
Impfung, wieso, weshalb, warum nicht
Entwurmung, wieso, weshalb, warum nicht
Kastration, eine Aufklärung