Seven & Horatio Welpen: Aus dem Leben eines Einzelkindes

...übrigens, wir haben Welpen...

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Seven & Horatio Welpen: Aus dem Leben eines Einzelkindes

Heute ist unser Sohnemann schon einen Tag alt 🙂 Inzwischen wiegt er 470g, offenbar ist ihm das Überangebot an Nahrung langsam doch ein bisschen viel *lach*. Seven beschützt ihren Sohn wie ihren Augapfel und ihn alleine in der Wurfkiste lassen geht gar nicht. Dementsprechend schwierig gestaltet es sich momentan an den Zwerg heran zu kommen geschweige denn Seven zum Lösen mal schnell in den Garten zu lassen…wenn ich es dann geschafft habe, dass Seven sich doch bequemt und mal aufsteht macht sie ein riesen Tätärätä auf dem Weg in den Garten, weil es ihr offenbar nicht schnell genug geht. Lautes Rumfiepen und Meckern gehören zum Programm. 

Heute Morgen fingen dann quasi die ersten Probleme an. Ich dachte erst der Nabel des Welpen wäre entzündet, weil ich schon unter der Geburt merkte, dass Seven ihren Sohn ganz besonders lieb hat und sich ihr Pflegeinstinkt ja jetzt nun nur auf einen Welpen konzentriert, so dass der Nabel und auch der Bauch ganz gut bearbeitet wurden. Also erstmal mit 2 Mann Seven aus dem Zimmer gelotst und dann schnell den Welpen behandelt. Nabel desinfiziert und antibiotische Salbe drauf. Hält zwar nicht lange, aber besser als nix. Während der Prozedur und auch schon sobald Seven aufgestanden war fing der junge Mann an zu quengeln und liess sich nur schwer von mir behandeln. Auf dem Rücken still liegen zu bleiben scheint für Welpen unangenehm oder unnatürlich zu sein. Habe ich mehrere Welpen kann ich das gezielt üben und trainieren (nämlich genau für solche Fälle, wenn man den Nabel behandeln muss). Naja das Nabelproblem scheint jetzt erstmal gelöst zu sein, der ist nämlich schon ab. Also werde ich das jetzt noch ein paar Tage beobachten, aber es sieht schon ganz gut aus.

Auch die Nacht war sehr unruhig und gefühlt war ich ständig wach. Entweder jammerte der Welpe oder Seven (weil aus irgendeinem Grund müssen die Hündinnen immer antworten, wenn der Welpe jammert, obwohl die ja eigentlich noch nichts hören…- noch so ein Rätsel, das ich noch nicht entschlüsselt habe…ich vermute der Welpe merkt irgendwie über Schall die Kontaktaufnahme). Milch war und ist aber genug vorhanden und warm genug sollte es auch sein, also sind das schon mal nicht die Gründe. Ich habe jetzt die Wurfkiste mit Stofftieren und Wärmeflaschen vollgestopft, so dass er quasi Geschwister zum Kontaktliegen hat. Jetzt ist es merklich ruhiger und entspannter geworden. Danke Bettina für den Tipp (www.colored-eyes-aussies.de/). 

So jetzt aber zu meinem Hauptproblem: Seven produziert zu viel Milch und hat dementsprechend schon Verhärtungen im Gesäuge. Um die Verhärtungen zu lösen, habe ich die Milch jetzt erstmal abgemolken (quasi wie bei einer Kuh…), damit habe ich bisher gute Erfahrungen gemacht. Die Milch habe ich dann in einzelnen Spritzen eingefroren. Wenn ich Gott bewahre mal wieder einen schwachen Welpen habe oder die Mama nicht in der Lage sein sollte zu säugen, kann ich den Welpen so ihr Immunsystem aufbauen. 

Heute gibt es für Seven dann auch wenn überhaupt nur sehr wenig zu fressen, denn wo nichts reinkommt, kommt hoffentlich auch nix oder nur sehr wenig wieder raus…Unsere TA habe ich auch schon um Rat gefragt, mal sehen ob sie noch einen Tipp hat. Ansonsten hoffe ich, dass wir uns auf diese Weise so bis zur nächsten Woche hangeln können und Seven vllt ein paar von Josie’s Babys annimmt und mitversorgt. Anbei noch ein Video jetzt schon ein Zimmer weiter, weil die Geburtsstation brauche ich ja bald wieder 😉

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