Der Fall Polly: Diagnose Lebershunt Teil 5

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Der Fall Polly: Diagnose Lebershunt! Teil 5

Danke <3

Wir möchten uns übrigens auch noch mal ganz herzlich bei der Yellowstone Family und allen Interessierten bedanken, die uns ihre Erfahrungen, Tipps und Ihren Beistand geschrieben haben und sich immer wieder nach Polly erkundigen und mit uns mitfühlen.

Ganz besonders möchte ich mich wirklich von Herzen bei einer Nachzuchtfamilie bedanken, die bereit sind uns finanziell zu unterstützen. Ich habe meinen Augen nicht getraut, als ich eines Abends die Email bekam. Ganz ehrlich ich saß vor Freude weinend im Bett und bin absolut gerührt und begeistert, dass es da draußen jemanden gibt, der einfach so aus heiterem Himmel hilft. Vielen herzlichen Dank dafür!!!!

Bevor Polly in Vergessenheit gerät, möchte ich mal wieder von Polly berichten. Polly geht es nach wie vor sehr sehr gut, sie entwickelt sich super, frisst und gedeiht und man merkt ihr nicht an, dass sie ein Handycap hat. Sie ist mittlerweile richtig schwer geworden (ich habe noch nicht wieder gewogen, aber ich denke sie hat über 7kg jetzt), jedenfalls hebe ich mir einen Bruch, wenn ich sie im Garten einfange :D.

Mittlerweile schläft sie nachts auch einigermaßen durch (Gott sei Dank ich darf auch mal wieder schlafen…). Polly kann auch schon ganz gut in ihrer Box alleine bleiben und verhält sich soweit ruhig. Polly ist eine richtig pfiffige kleine Hündin, wenn ich ihr z.B. sage, dass sie in die Box gehen soll, dann spielen wir meist erstmal eine runde Fangen um den Wohnzimmertisch ;-), sie weiß aber genau, wo sie eigentlich hin soll… Wenn sie Hunger hat, dann watschelt sie vor die Kellertür und setzt sich dort erwartungsvoll hin, denn mein Rudel wird im Keller gefüttert, wo jede ihre eigene Box hat, die sie selbstständig aufsuchen und dort warten bis das Futter serviert wird. Auch Polly hat ruck zuck verstanden wo ihre Box steht und tut es ihren Rudelmitgliedern gleich.

Wenn ich die Hunde abends ins Bett bzw. ihre Box bringe, dann muss ich immer lachen, denn Polly hüpft mit die Treppe runter und setzt sich in ihre Box und wartet quasi, dass ich die Tür zumache <3. Aber noch schläft sie noch bei uns im Schlafzimmer, da sie abends meist doch noch mal raus muss, bevor sie dann ins Land der Träume entschwindet. Treppenlaufen ist sowieso eins ihrer Lieblingshobbys *lach*.

Polly kann auch schon prima Sitz, Platz und beide Pfoten geben, ich muss davon auch noch mal ein Video machen, aber dazu brauche ich Hilfe. Sie ist sehr pfiffig und hat richtig Spaß daran Tricks zu lernen. Ich war mit ihr auch schon mal kurz um den Blog bzw. eigentlich wollte ich zum Briefkasten. Unterwegs habe wir einen Hund auf der anderen Straßenseite gesehen, da wollte Polly unbedingt hin, habe ich sie aber nicht gelassen (*böses Frauchen’*), aber auf dem Rückweg liess es sich nicht vermeiden, dass Passanten sie streicheln wollten. Sie ist super aufgeschlossen was andere Hunde und Menschen angeht, ich bin sehr zufrieden mit ihrem Verhalten, auch wenn sie mich irgendwie an Josie erinnert, die mindestens genauso begeistert von allem ist, was manchmal echt nervig ist *lach*. Auch wenn Polly vielleicht ein bisschen zu überschwänglich ist, könnte ich mir sie gut als Therapiebegleithund vorstellen.

Wir haben zur Zeit Pollys Papa Horatio bei uns und irgendwie ist es schon cool die ganze Familie vor Ort zu haben. Polly und Horatio haben sich prima verstanden, ob die beiden wohl wissen, dass sie verwandt sind?

Ich habe auch noch mal, wen es interessiert, die neusten Blutwerte angehangen. Wie man sieht haben die Werte sich verbessert, aber tanzen immer noch aus dem Rahmen…So ich kümmere mich jetzt um einen Ultraschall Termin in Utrecht in den Niederlanden…und dann können wir entscheiden wer Polly operieren wird, denn ich denke, dass wir um eine OP nicht drum herum kommen…

Dein Wissensdurst noch nicht gestillt?

Danke für dein Interesse! In unseren Fachbüchern haben wir noch viel mehr für dich - damit du nicht verdurstest :)

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