#BristolStrong Bristol’s Story bitte lesen & helfen!

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#BristolStrong Bristol’s Story

Den Aussie, den ihr hier oben im Banner seht, ist Bristol, sie gehört Laura Liebenow und lebt in Greenfield in den USA. Ihre Geschichte hat sich durch Facebook und den Hashtag #BristolStrong rasend schnell verbreitet und geht im Moment sogar durch die amerikanischen Medien, deshalb möchte auch ich euch davon berichten.

Bristol ist ein Aussie mit der MDR1 Gen Ausprägung +/-, d.h. sie trägt ein defektes Gen und würde es an ihre Nachzucht weiter geben. Laura besuchte mit Bristol ihre erste Hütestunde und wie Aussies so sind interessierte sie sich mehr für den Schafskot als für das Hüten der Schafe. Bristol nahm dabei das Nervengift Ivermectin auf, mit dem die Schafe zuvor entwurmt wurden. Das Ivermectin reagierte in Bristols Körper und drang über die Blut-Hirn Schranke in das Gehirn ein, so dass Bristol in ein Koma fiel. Sie musste von nun an künstlich beatmet und ernährt werden. Die Ärzte standen vor der Entscheidung den Hund einzuschläfern oder um ihn zu kämpfen, auch wenn es zunächst ungewiss war ob ihr Gehirn bleibende Schäden davon tragen würde.

Laura und die Ärzte entschieden sich zu kämpfen und tatsächlich ist Bristol auf dem Weg der Besserung und kann inzwischen wieder selbstständig atmen und die Ärzte bemühen sich sie wieder zum Laufen zu bekommen. Anbei zeige ich euch ein paar Videos, die Laura auf ihrer Facebook Seite gepostet hat – Achtung nichts für schwache Nerven!

Diese Story hat mich dermaßen bewegt und ich könnte mir gar nicht vorstellen, wie es wäre, wenn mein Hund dort liegen würde, deshalb habe ich ihre Geschichte verfolgt und wir haben auch gespendet. Lauras Arztkosten belaufen sich inzwischen auf etwa $30.000 und sie kann jeden Cent gebrauchen, deshalb bitte ich all unsere Leser spendet jeder ein bisschen und drückt mit mir die Daumen, dass Bristol es weiterhin schafft. Die Videos bringen mich immer wieder zum Weinen und ich habe auch beim Schreiben dieses Artikels einen dicken Kloß im Hals. Gerade auch als Züchter bewegt mich diese Story natürlich besonders, vor allem auch weil der Arzt sagte, dass Bristol auch so reagiert hätte wäre sie MDR1 ++ gewesen. Wäre sie MDR1 — wäre sie bereits tot 🙁 Ich finde und denke auch wir Züchter sollten den MDR1 mehr in unserer Zuchtplanung beachten, auch wenn das natürlich nicht immer einfach und nicht immer möglich sein wird, aber wir sollten stehts Bristols Geschichte im Hinterkopf haben und dafür sorgen, dass es mehr ++ Aussies in Zukunft geben wird…Und alle Hütehundbesitzer sollten noch mehr darauf achten, welche Wurmkuren ihren Hunden verabreicht werden und Vorsicht bei Tierkot! Neu und erschreckend ist jetzt nämlich, dass auch ++ Hunde auf die gefährlichen Stoffe reagieren, man dachte nämlich bisher, dass ++ Hunde jede Wurmkur vertragen…

Hier kommt ihr zum Spendenaufruf!

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